Erdaushub
Mutterboden entsorgen
Hier spricht man von der obersten Bodenschicht, ohne Rasen. Mineralisch setzt er sich aus verschiedenen Sedimenten zusammen. Außerdem beteht dieser aus organische Bestandteilen und beherbergt verschiedene Bakterien. Mutterboden steht unter gesetzlichem Schutz und muss wiederverwendbar gehalten werden. Deshalb darf er nicht mit anderen Abfällen (z.B. Bauschutt, Baumischabfall oder Ytong/Rigips) vermischt werden. Verunreinigungen mit anderen Stoffen können leider zur Berechnung einen Containers für Baumischabfall führen.
Mutterboden in Berlin entsorgen
Bei Gartenarbeiten, Bauprojekten oder Geländemodellierungen fällt häufig überschüssiger Mutterboden an. Dieser nährstoffreiche Oberboden besteht aus organischen Materialien, Mineralien und feinporigen Strukturen, weshalb er besondere Eigenschaften besitzt. In Berlin darf Mutterboden nicht über den Hausmüll entsorgt werden, da er als Bodenmaterial eingestuft wird und in größeren Mengen einer fachgerechten Behandlung bedarf. Nutzen Sie am besten einen Container für Erdaushub. Je nach Herkunft kann er zudem mit Wurzeln, Sand, Steinen oder kleinen Fremdstoffen vermischt sein. Besonders bei Aushubarbeiten entsteht schnell mehr Erde, als wiederverwendet werden kann. Da der Transport aufgrund von Gewicht und Volumen anspruchsvoll ist, sollte Mutterboden sortenrein gelagert und anschließend über geeignete Annahmestellen oder Dienstleister abgeführt werden. Für größere Mengen ist es sinnvoll, Container bereitzustellen oder eine professionelle Abholung zu organisieren, um logistische Hürden zu vermeiden.
Alternativen zur Entsorgung
Bevor Mutterboden endgültig entsorgt wird, lohnt es sich zu prüfen, ob eine Weiterverwendung möglich ist. Sauberer Mutterboden ist ein wertvoller Rohstoff und in Berlin entsprechend gefragt. Oft lässt sich der überschüssige Boden im eigenen Garten weiterverwenden – beispielsweise zum Ausgleichen von Unebenheiten, zum Anlegen von Beeten oder zur Verbesserung bestehender Flächen. Auch bei Nachbarschaftsprojekten, Kleingärten oder Landschaftsinitiativen wird häufig guter Oberboden benötigt. Wenn der Mutterboden frei von Fremdstoffen ist, kann er verschenkt oder weitergegeben werden. Dadurch reduziert sich nicht nur die Abfallmenge, sondern auch der Aufwand der Entsorgung. Die Aufbereitung – etwa durch Sieben, Entfernen von Steinen oder Lockerung des Materials – erhöht zusätzlich die Wiederverwendbarkeit.
Recycling von Mutterboden
Mutterboden ist grundsätzlich gut recycelbar und kann nach entsprechender Aufbereitung erneut in den natürlichen Bodenstoffkreislauf zurückgeführt werden. Dazu wird er in der Regel gesiebt, von Wurzeln oder Störstoffen befreit und nach Qualität klassiert. Anschließend kann er als Gartenboden, Vegetationsschicht oder Rekultivierungsboden weiterverwendet werden. Wichtig ist, dass der Boden nicht mit Bauschutt, Chemikalien oder größeren Fremdkörpern vermischt ist, da dies eine Wiederverwertung erschwert. Professionelle Dienstleister können sowohl die Abholung übernehmen als auch eine fachgerechte Aufarbeitung gewährleisten.
Fragen
Wie entsorge ich Mutterboden in Berlin richtig?
Bestellen Sie am einfachsten einen Erdaushub-Container.
Darf Mutterboden in die Restmülltonne?
Nein. Aufgrund von Menge, Gewicht und Beschaffenheit ist das nicht zulässig.
Kann Mutterboden weiterverwendet werden?
Ja – saubere Erde eignet sich hervorragend für Garten‑, Ausgleichs‑ oder Rekultivierungsarbeiten.
Weitere Fragen?
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