Bauschutt
Toilette entsorgen
Waschbecken und Toiletten bestehen meist aus Keramik und gehören zu den mineralischen Abfällen. Sie fallen typischerweise bei Renovierungs- oder Abbrucharbeiten an. Diese sperrigen Bauteile müssen getrennt gesammelt und fachgerecht entsorgt werden.
Toilette in Berlin entsorgen
Bei Renovierungen in Berliner Wohnungen und Altbauten wird häufig das WC ausgetauscht. Sanitärkeramik ist robust, aber schwer – und gehört nicht in den Hausmüll. Eine ausgediente Toilette zählt in der Regel zu Bauschutt bzw. sperrigem mineralischem Abfall. Damit keine Schäden an Treppenhäusern oder Leitungen entstehen, sollte die Demontage sorgfältig erfolgen: Wasser abstellen, Spülkasten vollständig entleeren, Restwasser aus dem Siphon ablassen und die Keramik mit Folie oder Karton vor Abplatzern schützen. Undichtigkeiten durch verbliebene Wasserschlieren lassen sich vermeiden, wenn das WC vor dem Transport komplett austrocknet.
Im Alltag ist schwer einzuschätzen, welche Entsorgungswege für welche Mengen zulässig sind. Einzelne Keramikstücke sind keine Verpackungen und gehören nicht in die Gelbe Tonne. Auch der Restmüll ist dafür ungeeignet. Sinnvoll ist es, die Toilette getrennt nach Materialien vorzubereiten: Keramikkörper separat, Metallhalterungen als Altmetall, Dichtungen, Schläuche und Montagereste in Restabfall. So bleiben Wege kurz und die Trennung sauber. Sollte eine Trennung absolut nicht möglich sein und weitere Bauabfälle vorhanden sein, ist eine Entsorgung über Baumischabfall möglich. Für Haushalte ohne Aufzug empfiehlt sich, das Gewicht zu reduzieren: WC‑Sitz, Deckel, Spülkastenaufsatz und Befestigungen vorab abnehmen.
Geht es nur um den WC‑Sitz oder Kleinteile, gilt: Keine Verpackung – keine Gelbe Tonne. Kunststoff- oder Holzsitze gehören je nach Zustand in den Restmüll; Metallteile können getrennt gesammelt werden. Glasierte Keramik wiederum lässt sich im Rahmen üblicher Haushaltsmengen nicht über die regulären Tonnen entsorgen.
Alternativen zur Entsorgung
Wer Abfall vermeiden will, prüft Wiederverwendung: Intakte WC‑Sitze, Drückerplatten oder Armaturen lassen sich weitergeben. Keramik eignet sich im privaten Bereich gelegentlich für Upcycling (z. B. als Pflanzgefäß im Garten). Achte dabei auf sicheren Stand und auf geschlossene Öffnungen.
Recycling von Sanitärkeramik
Ausgediente WC‑Keramik kann zu Mineralgranulat bzw. Schotterersatz aufbereitet werden. Dazu muss sie möglichst frei von Anbauteilen sein. Metalle gehen in den Metallkreislauf; Dichtungen und Mischmaterialien werden energetisch verwertet.
Fragen
Wie bereite ich eine Toilette für die Entsorgung vor?
Wasser abstellen, restlos entleeren, trocknen lassen, Anbauteile entfernen, Keramik stoßfest verpacken.
Wohin mit dem WC‑Sitz?
Wenn es nur mineralische Abfälle betrifft, nutzen Sie einen Bauschuttcontainer. Bei anderen Abfällen bitte Baumischabfall.
Darf ich die Toilette einfach an die Straße stellen?
Nur am vereinbarten Abholtag und so, dass Gehwege frei bleiben. Außerhalb fester Termine ist das Abstellen unzulässig.
Weitere Fragen?
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