Garten
Kompost entsorgen
Kompost ist ein nährstoffreiches Material, das durch die Zersetzung organischer Abfälle entsteht. Er wird häufig als natürlicher Dünger im Gartenbau und in der Landwirtschaft eingesetzt. Kompost verbessert die Bodenstruktur und fördert das Pflanzenwachstum auf umweltfreundliche Weise.
Kompost entsorgen
Kompost fällt in vielen Gärten, Haushalten und Grünanlagen an. Er entsteht durch die Zersetzung organischer Materialien wie Pflanzenreste, Laub, Rasenschnitt oder Küchenabfälle. In der Regel ist Kompost ein wertvoller Bodenverbesserer und muss nicht entsorgt, sondern kann sinnvoll weiterverwendet werden. Dennoch entstehen Situationen, in denen Kompost überlagert, verschimmelt, verunreinigt oder einfach überschüssig ist. Dann stellt sich die Frage: Wohin damit?
Grundsätzlich gilt: Reiner, natürlicher Kompost kann problemlos im eigenen Garten verteilt werden. Er eignet sich hervorragend zur Bodenverbesserung, zur Vorbereitung von Beeten oder als Mulchschicht. Wird er jedoch nicht gleichmäßig umgesetzt oder ist durch Unkrautsamen, Wurzelreste oder tierische Abfälle belastet, kann er im Garten unerwünschte Effekte verursachen – beispielsweise Schädlingsbefall oder starke Gerüche.
Für Kompost, der nicht mehr im eigenen Garten genutzt werden soll, gibt es mehrere Entsorgungsmöglichkeiten. Kleinere Mengen können über die Biotonne entsorgt werden, sofern der Kompost nicht stark verschmutzt oder mit Fremdstoffen durchmischt ist. Viele Wertstoffhöfe oder kommunale Grünabfallannahmen nehmen ebenfalls Garten- und Kompostmaterial an. Dort wird der Kompost professionell weiterverarbeitet, hygienisiert und zu hochwertigem Bodenmaterial aufbereitet.
Alternativen zur Entsorgung
Bevor Kompost entsorgt wird, lohnt es sich, über eine Weitergabe nachzudenken. Gartenvereine, Nachbarschaftsgruppen oder urbane Gartenprojekte freuen sich häufig über kostenlose, nährstoffreiche Erde. Auch auf Online‑Plattformen lassen sich überschüssige Mengen problemlos anbieten.
Eine weitere Alternative ist die Nachkompostierung. Durch erneutes Umsetzen, Feuchtigkeitsregulierung und das Beimischen von strukturreichen Materialien wie Ästen oder Holzspänen kann altersmüder Kompost wieder aktiviert und verfeinert werden.
Probleme im Kompost erkennen
Manchmal ist Kompost nicht mehr brauchbar und muss tatsächlich entsorgt werden. Typische Anzeichen sind:
- Schimmelbefall in großen Mengen
- Starke Fäulnisgerüche
- Vermischung mit Plastik, Metall oder behandeltem Holz
- Befall durch Schädlinge
- Übermäßige Verdichtung oder Nässe
Solcher Kompost gehört nicht in den Garten, sondern sollte über geeignete Annahmestellen oder die Biotonne entsorgt werden.
Fragen & Antworten
Kann ich Kompost in der Biotonne entsorgen?
Ja, solange er frei von Fremdstoffen ist und nicht extrem nass oder verdichtet.
Darf Kompost auf den Restmüll?
Nur in Ausnahmefällen, z. B. bei starkem Schädlingsbefall.
Wohin mit großen Mengen Kompost?
Wir empfehlen Ihnen unsere Big Bags oder unseren Container für Gartenabfall.
Weitere Fragen?
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