Speisereste

pflanzliche Küchenabfälle entsorgen

Pflanzliche Küchenabfälle entstehen beim Zubereiten von Gemüse, Obst und Kräutern, z. B. Schalen, Strünke oder Stiele. Sie sind biologisch abbaubar und können über die Biotonne oder den Kompost entsorgt werden. So tragen sie zur nachhaltigen Verwertung organischer Abfälle bei.

Pflanzliche Küchenabfälle in Berlin entsorgen

Pflanzliche Küchenabfälle entstehen in nahezu jedem Haushalt: Ob Schalen, Stiele, Gemüsereste oder verdorbene Früchte – all diese organischen Materialien fallen schnell und regelmäßig an. In Berlin gehören pflanzliche Küchenabfälle grundsätzlich in die Biotonne, da sie vollständig kompostierbar sind. Sie dürfen nicht über den Restmüll entsorgt werden, weil dadurch wertvolle Ressourcen verloren gehen und die Umwelt stärker belastet wird. Da pflanzliche Abfälle Feuchtigkeit enthalten und schnell gären können, ist eine sachgemäße Entsorgung wichtig, um Geruchsbildung und Schädlingsbefall zu vermeiden. Am besten werden sie in Papier eingewickelt oder in kompostierbaren Papiertüten gesammelt. Plastikbeutel sollten nicht verwendet werden, da sie den Verrottungsprozess behindern und in der biologischen Verarbeitung aussortiert werden müssen. In Haushalten mit größerem Abfallaufkommen – etwa durch viel frisches Obst und Gemüse – empfiehlt es sich, die Biotonne regelmäßig zu leeren und möglichst kühl zu lagern.

Alternativen zur Entsorgung

Bevor pflanzliche Küchenabfälle in der Biotonne landen, lohnt sich ein Blick auf mögliche Weiterverwendung. Viele Gemüsereste eignen sich hervorragend zur Herstellung von Brühen oder zum Nachziehen (z. B. Lauch, Frühlingszwiebeln oder Kräuterstängel). Auch der eigene Garten oder Balkon kann von Küchenabfällen profitieren: Wer einen Kompost hat, kann Schalen, Kaffeesatz, Teebeutel und andere pflanzliche Reste direkt selbst verarbeiten. Dadurch entsteht wertvoller Humus, der für Pflanzen, Beete und Topferde verwendet werden kann. Selbst kleine Wurmkomposter oder Bokashi‑Eimer bieten eine gute Möglichkeit, Küchenabfälle in nährstoffreiche Erde umzuwandeln – ideal für Haushalte ohne Garten. Größere Mengen, etwa nach der Verarbeitung vieler Früchte oder beim Einmachen, lassen sich ebenfalls problemlos kompostieren, solange ausreichend Strukturmaterial wie Laub, Karton oder Holzreste zugegeben wird.

Recycling von pflanzlichen Küchenabfällen

Pflanzliche Küchenabfälle lassen sich hervorragend recyceln. In modernen Verwertungsanlagen werden sie zu Kompost oder Biogas weiterverarbeitet. Der entstehende Kompost dient als nährstoffreicher Bodenverbesserer, während Biogas zur Energiegewinnung genutzt wird. Damit dieser Kreislauf effizient funktioniert, ist eine saubere Trennung besonders wichtig. Fremdstoffe wie Plastik, Metall oder Glas dürfen nicht in der Biotonne landen. Auch beschichtete Papiere oder stark verschmutzte Materialien können die Qualität der Verwertung beeinträchtigen. Wer seine Abfälle sortenrein entsorgt, trägt aktiv dazu bei, den Stoffkreislauf ressourcenschonend zu unterstützen.

Fragen

Wie entsorge ich pflanzliche Küchenabfälle in Berlin richtig?

In die Biotonne oder in den eigenen Kompost – niemals in den Restmüll.

Darf ich pflanzliche Küchenabfälle über den Hausmüll entsorgen?

Nein, sie gehören in den Bioabfall, da sie recycelbar sind.

Kann ich Küchenabfälle weiterverwenden?

Ja – etwa zur Herstellung von Brühe, als Kompostmaterial oder zum Nachziehen bestimmter Gemüsesorten.

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