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Haushalt
Jeder nutzt Waschmittel, doch nur die wenigsten wissen, wo man den Restbestand entsorgen kann. Aufgrund der enthaltenen Schadstoffe ist es besonders wichtig, dass die Substanz weder in den Abfluss noch in den Hausmüll kommt. Wir erklären Ihnen, wer die Reste entgegennimmt und welche Entsorgungsalternativen infrage kommen.
Wahrscheinlich werden Sie Ihr altes Waschmittel nicht entsorgen müssen, weil es kein Ablaufdatum hat. Das bedeutet, dass Sie den Waschzusatz bei der richtigen Lagerung (kühl und trocken) über viele Jahre nutzen können. Als Faustregel gilt: Das Waschmittel sollte normal riechen und nicht klumpig sein. Sie können die Dosis eines alten Waschmittels aber etwas erhöhen, da es im Laufe der Zeit an Reinigungskraft verliert. Sollte der Waschzusatz dennoch unbrauchbar geworden sein, gehen Sie am besten folgendermaßen vor: Alte Waschmittelreste gehören in den Sondermüll. Das bedeutet, dass für die Entsorgung sowohl Wertstoffhöfe als auch Schadstoffmobile infrage kommen. Der Hausmüll ist also nicht die richtige Entsorgungsart. Auch die Entsorgung über den Abfluss ist aufgrund der enthaltenen Schadstoffe und der Verstopfungsgefahr nicht zu empfehlen. Größere Mengen an Waschmittelpulver können zu einer steinharten Blockade in den Abwasserrohren führen, die nur noch mit Spezialwerkzeug entfernt werden kann. Demgegenüber gehört die leere Kunststoff-Verpackung in die gelbe Tonne beziehungsweise in den gelben Sack.
Es gibt alternative Anwendungsmöglichkeiten, wie Sie alte Waschmittelreste verbrauchen können. Denn: Der beste Müll ist jener, der vermieden werden kann!
Der Waschzusatz gibt einen tollen Raumduft her. Streuen Sie das Pulver bei Ihrer nächsten Reinigungsaktion einfach auf den Boden. Anschließend saugen Sie es beim Staubsaugen wieder ein. Sie werden schnell feststellen, wie sich der frische Duft im ganzen Raum verteilt. Indem Sie einen kleinen Beutel mit Waschpulver in Ihren Kleiderschrank hängen, sorgen Sie außerdem dafür, dass die Kleidung die Frische länger beibehält. Auch toll: Das Waschmittel hält Motten fern.
Als Universalreiniger hat sich der Waschzusatz ebenfalls gut bewährt. Wenn es lange genug einwirkt, kann es sogar hartnäckige Verfärbungen in Textilien (wie Teppichen oder Polstergarnituren) entfernen. Die Kombination aus Waschmittel und Mineralwasser ist besonders stark. Selbst Rückstände im Ofen, Fugen und der Toilette sind gegen das Gemisch aus Waschmittel und Wasser chancenlos. Für schwer zu erreichende Stellen tragen Sie die Paste einfach auf eine gebrauchte Zahnbürste auf. Vielleicht haben Sie schon festgestellt, dass Sie ölige Rückstände an den Händen mit einer gewöhnlichen Handseife nicht entfernen können. Hier kann der Waschzusatz eine große Hilfe sein. Da das Waschmittel den Fettfilm der Haut beeinträchtigt, sollten Sie aber darauf achten, die Hände anschließend einzucremen.
Tenside machen neben den rund 20 Bestandteilen im Waschmittels einen Großteil aus. Tenside werden entweder aus Erdöl oder pflanzlichen Rohstoffen hergestellt. Zum Schutz der Umwelt sind mittlerweile alle Tenside, die in der EU verarbeitet werden, biologisch abbaubar. Mit Duftstoffen sieht es aber anders aus. Duftstoffe sind meistens nur schwer abbaubar. Aufgrund er enthaltenen Gifte stellen sie außerdem oft eine hohe Belastung für die Umwelt dar. Auch Phosphate, Silikone, Bleichmittel und Natriumsulfat sind biologisch nicht oder nur schwer abbaubar. Bio-Waschmittel muss ebenfalls über den Sondermüll entsorgt werden, da auch die Bio-Version schwer abbaubare Bestandteile enthalten kann. Waschmittelenzyme, Konservierungsmittel, Waschalkalien, Kernseife und Enthärter natürlichen Ursprungs sind im Hinblick auf die Nachhaltigkeitsdebatte aber kein Problem. Wer der Umwelt etwas Gutes tun will, verzichtet auf Flüssigwaschmittel und setzt stattdessen Pulver ein. Pulver enthält weniger Tenside und kommt ohne Füllmittel und Konservierungsstoffe aus. Auch der Verzicht auf Duftstoffe macht einen Unterschied.
Waschmittel ist schädlich für die Umwelt, weil die darin enthaltenen Tenside Kleinstlebewesen angreifen und das Ökosystem durcheinander bringen. Zudem kann es bei pulverförmigem Waschmittel zu Ablagerungen in den Rohren kommen.
Alle Waschmittelsorten gehören in den Sondermüll. Denn: Auch in Biowaschmittel kommen schwer abbaubare Substanzen vor.
Waschmittel hat kein Mindesthaltbarkeitsdatum. Das bedeutet, dass es seinen Nutzen bei der richtigen Lagerung auch über viele Jahre beibehält. Sie müssen altes Waschmittel also erst entsorgen, wenn sich das Produkt (zum Beispiel im Aussehen) verändert hat.
Sie haben noch Fragen oder möchten bei uns entsorgen lassen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Sie erreichen uns auf folgenden Wegen:
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